A Walk In The Park 

2026

A Walk In The Park beschäftigt sich mit Erfahrungen in der eigenen Haut. Im Zentrum steht die Suche nach Schutz vor dem voreingenommenen Blick. Welchen Methoden können entwickelt werden, um sich zu schützen? Welche Folgen haben Diese auf das eigene Wohlbefinden?
Inspiration findet die Arbeit in der Natur: in Schalen und Kernen, Früchte mit vernarbten Oberflächen, harten Hüllen, Dornen und Noppen.

A Walk In The Park zeigt einen gegangenen Weg – von der Verletzung durch Annahmen und Vorurteile, über die Notwendigkeit und Anstrengung, Schutzmechanismen aufzubauen.
Die Betrachtenden werden eingeladen, darüber nachzudenken, inwiefern das Wahrgenommene oft eine Projektionsfläche des eigenen Weltbildes ist.

Der Fahrradschlauch als Arbeitsmaterial dient als Metapher: Verletzbar und zugleich belastbar. Er hat eine Strecke hinter sich, bleibt jedoch meist unsichtbar.

Die sorgfältige Handarbeit und das Handnähen spiegeln den langen Zeit- und Energieaufwand ab, den es braucht, um Abwehrstrategien zu entwickeln und Heilungsprozesse zu durchlaufen.

Alte Fahrradschläuche, Draht